Klasse 7.4 bei der Sportjugend Berlin

Klasse 7.4 zum Bildungsseminar bei der Sportjugend Berlin

 Hertha war auch da –

 …zumindest direkt vor unserer Tür auf dem Schenkendorffplatz hinter dem Olympiastadion. Denn dort trainierten die Spieler von Hertha BSC, um das letzte Heimspiel am Samstag gegen Borussia Dortmund erfolgreich zu bestehen.

Erfolgreich wollten auch die Schüler der Klasse 7.4 sein, die die Gelegenheit hatten, mit ihren Lehrern Frau Link und Herrn Ozdoba ein Bildungsseminar bei der Sportjugend Berlin besuchen zu dürfen. „Fit machen, um ein Team zu werden“, war das Thema, was von Montag, 5.5. bis Freitag 9.5. in ganztägigen Sitzungen theoretisch und praktisch bearbeitet werden sollte.

Nachdem sich am Montag alle beim Frühstück gestärkt hatten, stellten sich unsere Teamer Felix und Debbs vor und machten Kennenlern- und Namensspiele mit uns.

In der Kooperations-Rallye mussten wir in kleinen Teams Fragen zu gesellschaftskundlichen und sportlichen Bereichen beantworten.

Am schwierigsten war es für uns allerdings, in den 2- und 3-Bett-Zimmern die Betten zu beziehen. Bis heute wissen wir nicht, wie Marziyeh es geschafft hat, die Kanten ihres Überbettes genau 2 ½ cm hoch ohne eine einzige Falte hinzukriegen. Das wird ihr Geheimnis bleiben.

Am Dienstag hatten wir endlich Gelegenheit, den Spielern von Hertha BSC nach ihrem Training aufzulauern, um uns Autogramme zu besorgen. Ramos war am längsten bei uns. Der war richtig nett zu uns und hat uns immer angelächelt. Leider geht er in der nächsten Saison zu Borussia Dortmund.

Obwohl wir in der BTO eine eigene große Kletterwand haben, fanden viele das Klettern am Turm sehr aufregend. Einige hätten nicht gedacht, dass sie es bis ganz nach oben schaffen.

In der Freizeit konnten wir Fußball, Tischtennis, Schach und Poolbillard spielen oder Waveboard fahren.

An einem Tag wurden von den Teamern Stationen aufgebaut, an denen wir knifflige Kooperationsspiele gemeinsam mit Schülern einer anderen Schule bewältigen mussten. So gab es Säureteich, Laufendes A, Spinnennetz, Moorpfad, Blindenführung, Kisteninsel und Turmbau. Alles Spiele, von denen wir vorher keine Ahnung hatten, dass es die überhaupt gibt. Wir lernten, dass viele Spiele in einem Team viel besser klappten und wir viel erfolgreicher waren, als wenn wir die Aufgaben allein bearbeitet hätten.

Andere Spiele waren das Seilspiel Stargate, Wo ist Elvis?, Oligo, Drückespiel und Reißender Fluß. Auch haben wir in kleinen Klassenteams Flugeier gebastelt, die vorsichtig eingepackt die anschließende Flugshow überstehen mussten. Einiger Eier sind allerdings auf dem Boden zerdeppert. Iiiihhh!

An einem Mittag haben wir den Glockenturm am Olympiastadion besucht und alle sind bis nach oben gestiegen, auch die, die anfangs Höhenangst hatten. Wir konnten nach Westen bis hinter Spandau und nach Osten bis zum Fernsehturm am Alex sehen. Das war toll!

Am Donnerstag gab es mit der anderen Klasse eine Abschlussfete, die uns gut bis sehr gut gefallen hat. Wir mussten im Team alles organisieren. Aufbau, Getränkeausgabe, Abbau, Saubermachen. Fetzige Musik wurde von einer DJane gemacht und viele von uns haben zum ersten Mal in ihrem Leben getanzt. Andere haben akrobatische und turnerische Einlagen gegeben.

Insgesamt fanden alle die Woche Klassenfahrt bei der Sportjugend Berlin und besonders auch das Essen (!) ganz cool.

In den Seminarstunden meinten allerdings viel zu viele immer stören zu müssen. Darüber waren unsere Lehrer und unsere Teamer manchmal sehr genervt und traurig. Wir sind wohl doch noch nicht ein gutes Team. Vielleicht beim nächsten Mal.

Am Montag nach der Klassenfahrt haben einige wenige Schüler Gutscheine und Urkunden von Frau Link für gute Mitarbeit und gutes Sozialverhalten bekommen.

Und wir bedankten uns mit einem Geschenk bei Herrn Sieben, der uns auf der Klassenfahrt begleitet hat.

Diesen Bericht hat Herr 7 geschrieben mit Hilfe von Berichten, die alle Teilnehmer zusammengestellt haben. Danke.

 

Bilder folgen in Kürze

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