Bericht und Fotos vom Sommer und Sportfest 2013

Am Samstag, den 7. September 2013 präsentierten die B.-Traven-Gemeinschaftsschule, ihr Kooperationspartner TSV Spandau 1860 und  andere Spandauer Sportvereine und Sportgruppen aus dem Falkenhagener Feld zum 8. Mal in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement Falkenhagener Feld-Ost und mit Unterstützung des  Bezirksamts Spandau ihre sportlichen Angebote auf dem Schulgelände der BTO in der Remscheider Straße und boten Besuchern die Möglichkeit, sich selbst sportlich zu betätigen.

Zum diesjährigen 50. Geburtstag des Falkenhagener Felds luden eine der größten Schulsporthallen-Kletterwände der Stadt zum Klettern ein, man konnte sich beim Robin-Hood-Turnier der TSV-Bogensport-Abteilung beim Bogensport probieren, Laufen und Springen auf der Slackline kennenlernen, sich beim Beach-Soccer auspowern oder sich auch vom HipHop und CityFunk beim Tanzen anstecken lassen. Neben sportlichen Angeboten wurde auf dem Sommerfest der BTO zusätzlich ein buntes  abwechslungsreiches Kulturprogramm geboten.

Die Fallin´ Beatz eröffneten das offizielle Programm mit fetzigem HipHop im Beisein der Stadträte Gerd Hanke, Carsten Röding und Stephan Machullik. Schulleiter Arno de Vries hob noch einmal in seiner Willkommensrede die sozialen Kompetenzen hervor, die der Sport bietet.

Obwohl die Wushu-Abteilung zur gleichen Zeit noch auf einem anderen Fest beteiligt war, zeigte eine kleinere Gruppe von Akteuren eine farbenprächtige Kampfshow, bevor der Judoverein Kano mit kleinsten und größeren Judokas ein eigens vorbereitetes Programm zum Besten gab.

Die Showkids ernteten anschließend wieder wie alljährlich  Begeisterungsstürme durch ihr mitreißendes Bühnenprogramm und sind aus dem Sommerfest-Programm der BTO nicht mehr wegzudenken.

Der Fachbereich Sport um Frank Lehmann bemüht sich gerade um die Verankerung einer neuen Trendsportart im Schulsportangebot der BTO, und so halfen die Kontakte zu den Slacklinern im Südpark und im Spektepark, auch diese Sportart vorzustellen. Ein meditierender Jumpliner in Kniestellung auf einem 3 cm breiten Gurt war schon was Besonderes!

Funkdance und Popping – so heißen die Tanzelemente von Earthquake Tim Bittins, der auch in diesem Jahr wieder mit seinen Tänzern besonders bei Schülern und Jugendlichen gut ankam. Auch die Parkour-Künste kamen dabei nicht zu kurz.

Die Basketballabteilung des TSV um Dale Gowan bot nicht nur 2Ball-Streetball an, sondern zeigte auch das neue Rückschlagspiel „Pickleball“, das Dale von seinem letzten USA-Aufenthalt mit nach Spandau gebracht hatte.

4 Stunden Klettern an der Kletterwand unter Mithilfe von Helfern des Alpinclubs Berlin, die Siegerehrung beim Robin-Hood-Bogensport-Turnier mit vielen Preisen und Medaillen sowie die Vorführungen der BMX-Fahrer von Berlin Rides rundeten das vollgestopfte Programm vom 8. „Sport aus dem FF“ ab – ergänzt durch viele Stände der Klassen mit Essbarem, Musikalischem und sportlichen Aktionen.

So war besonders das Beach-Soccer-Turnier auf dem Beachvolleyballfeld ein „Renner“, was bei den sonnigen Temperaturen sicherlich keine Überraschung war.

Schüler aus der 7.4 mit ihrer Klassenlehrerin Heidi Link hatten sich etwas Besonderes ausgedacht: sie verkauften kleine Preise und sammelten Geld für die Aktion „Freimitgliedschaften“. So trugen sie mit dazu bei, dass ein Jahr lang mehrere Kinder und Jugendliche kostenlos ihren Lieblingssport in einem Verein ausüben können. Ausgewählt werden die Kinder und Jugendlichen auf Vorschlag von Lehrern, Eltern und der am Sportfest beteiligten Organisationen aufgrund der Kenntnis ihrer sozialen Situation, Bedürftigkeit und auch ihres ehrenamtlichen Einsatzes in Schule und Freizeit.

Nach diesem Fest wurde wieder vielen deutlich:

Sport kann eine deutliche Hilfe sein, eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und freundschaftliche Kontakte zu Menschen unterschiedlichen Alters, Geschlecht und sozialer sowie ethnischer Herkunft bieten.

Und das bringt einfach Freu(n)de !!

Bernd Sieben

PS. Wer weiß, wieviel Arbeitsstunden und Anstrengung die Organisation eines solchen Festes kostet, der weiß auch zu würdigen, wie wichtig es ist, diesen Personen zu danken: Danke – Andreas!

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